Tonmichel


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Über mich


Geboren im Jahre 1971 müsste ich mich eigentlich "noch" jung fühlen, dem ist aber nicht immer so, da ich vor 8 Jahren mein Hobby ...Musik ist mein Leben... zum Beruf gemacht habe. Und wie vielleicht vielen von Euch bekannt sein dürfte, ist der Rock 'n' Roll kein Ponyhof. Naja, zumindest war ich bis vor kurzem noch dieser Ansicht, als ich rabiat eines Besseren belehrt werden sollte, nämlich als ich eine Band FOH (Front Of House) mischen musste, die in einer Reithalle auftrat. Das war die Gruppe Feedback, bekannt dafür, dass Sie sowieso ordentlich aus der Reihe tanzen, denn einer der Musiker ist kein geringerer als der Benediktinermönch und Abtprimus aus Rom Notker Wolf, der nicht wie zu erwarten Violine zu Bach spielt, sondern Stromgitarre zu Highway to Hell oder Querflöte zu Locomotive Breath.


Sowieso schon viel zu weit ausgeholt, komm ich mal wieder zu meiner einer selbst zurück.


Begonnen Gitarre zu spielen hab ich bei einer Band namens "The Rusty Nails" aus Fürth. Das muss so um 1985 rum gewesen sein. Es war eine Gruppe aus einem Heim für schwer erziehbare Kinder. Ich weiß was Ihr jetzt denkt, aber so war's nicht. Einer dieser "Insassen" war mit mir während der Lehrzeit in der Berufsschule und erzählte mir von dessen coolen Heimleiter, der eine Band ins Leben gerufen hatte. Das war der Zeitpunkt an dem meine musikalische Karriere beginnen sollte.


1987 wurde dann deren Schlagzeuger aus seiner so genannten "Haft" entlassen und gründete mit mir dann die Gruppe "The Chaos Band". Wie der Name, so die Band. Ganze zwei Jahre später, wir hatten nicht wirklich viel geschafft, zogen wir in eine gemeinsame Wohnung in Fürth. Das war wohl dann das Ende. Nachdem unser Bassist straffällig geworden war und sich unser Schlagzeuger, mit dem ich wohnte, mit unserer Sängerin verlobte und damit wieder schwer erziehbar wurde, hielt ich es für besser, mich von dieser Band zu trennen und mich von nun an alleine in die Materie zu stürzen.


Daraus wurde allerdings zunächst nichts. Ich verrichtete 4 Jahre militärischen Dienst und hielt mich von der Musik fern. 1994 dann lernte ich den Songwriter Walter Prauer kennen, der mich schließlich davon überzeugen sollte, dass das Leben nur aus Musik bestünde. Er sollte Recht behalten. Wir gründeten die Band "The Norwegian Blue" und nahmen ein Demo im Tonstudio Georg Moll in Aich auf und waren damit eigentlich recht erfolgreich. Leider war Walter dem Rock 'n' Roll zu sehr verfallen, als dass er einen klaren Kopf hätte behalten können.


So kam es, dass ich mich 1996 bei der Band "Crusade", die aus einem sehr eigensinnigen Schlagzeuger und drei Mädels am Gesang, Bass und an der Gitarre, wieder fand. Da war ich mit meinen damals 25 Jahren der Opa und fühlte mich auch dementsprechend.


Ein Jahr später dann 1997 wurden dann "The Rockets" ins Leben gerufen, die ich eigentlich nur durch den Zufall, da sich "Crusade" mit Ihnen den Übungsraum teilen durften, kennen lernte. Aus diesem Zufall ergaben sich dann 10 absolut geniale Jahre, geprägt von rockiger Musik, die ich keinesfalls mehr missen möchte. Auch sollte in diesem Jahr meine Karriere als Tontechniker beginnen.


Zwischendrin (1999) hab ichs dann in ne Band names "King Schlayer" geschafft, bei der ich nicht nur Gitarre spielte, sondern auch das Monitorpult bediente. Das ganze ging fast ein ganzes Jahr gut, bis ich 2000 durch einen schweren Unfall gezwungen war aufzuhören. So kam es, dass ich mich nach meiner Rehabilitation in den Beruf des Veranstaltungstechnikers einarbeitete, da ich die Branche nicht wechseln wollte.

Mit Erfolg, denn seit dieser Zeit arbeite ich für einige der angesagtesten Cover- und Rockbands Süddeutschlands als FOH-Techniker, wie z.B. Stadtaffen, King Kong, Sky, Shark, Dynamite, Sickness oder Tabasco, Butthard, Lost Ideals, die ich hiermit herzlich grüßen möchte, um nur einige zu nennen.



Mein Motto in all den Jahren:

Alles wird gut..........................ich kann warten!!!!



Und zu einem guten Abschluß gehört natürlich auch ein Schlußwort!

Die nachfolgenden Worte sind von einer Gesangslehrerin, einer guten Bekannten von mir, die leider den Kampf gegen den
Krebs im Januar 2002 verlor.




In Gedenken an Silly Peschl




MUSIK…

mag nicht für jeden Menschen wichtig sein. Sie mag nicht für jedermann eine wichtige Rolle im Leben spielen … aber für uns und unsere Fans ist die Musik ein wichtiger Teil des Lebens.

Egal ob es uns gut geht oder schlecht … wir singen um uns und anderen eine Freude zu machen. In jeden gesungenen Ton steckt ein Teil von uns. Wir spiegeln damit nach Außen was wir Innen fühlen. Wir geben etwas von unserem Innersten preis und sind glücklich wenn Ihr euch darüber freut.


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